Sonntag, 3. August 2014

Nachtrag

Wir wollten uns ja eigentlich nicht mehr melden, aber diesen Schrott der letzten 2 Tage muss ich einfach noch aufschreiben:

Ich fang mal in Aruba an: Schon mal jemand dort gewesen und in die USA geflogen?
Diese Verrückten wickeln die ganze Einreise bereits am Abflughafen ab! Des heißt 1000 Kontrollen bereits vor dem Abflug. Und wahnsinns Schlangen natürlich! Der ganze Vorgang hat ungefähr 2 Stunden gedauert. Da hat sicherlich auch dazu beigetragen dass a Haufen von den Kontrollen einfach zweimal gemacht wern...
Des is ungefähr so wie wenn du am Anfang einer langen Röhre überprüft wirst, dann durchläufst und am Ende des gleiche Spiel noch mal stattfindet: Da könnt ich ausrasten! Was soll sich bitte verändert haben? Keiner kann hier raus und keiner rein! Man kann auf dem Weg nix kaufen! Es gibt netmal a Scheisshaus zwischen den beiden Kontrollen. Ahhhh.

Ich tipp mal dass am Tag bestimmt ne Hand voll Leut ihrn Flug verpassen weil keiner mit so am aufgeblasenen Schwachsinn rechnet...

Unser Flug mit Zwischenstopp in Miami hatte natürlich dann wieder Verspätung: Ungefähr ne Stunde. 
Der Weiterflug von Miami nach Cancun hatte dann ebenfalls noch mal über ne Stunde Verspätung. Juckt uns aber mittlerweile nimmer so...

Was uns aber juckt is wenn man dann irgendwann mal in Cancun ankommt, ne halbe Stunde nach seinem Gepäck sucht und dann auf Nachfrage vom Schaltertypen gesagt bekommt, dass das Gepäck noch in Miami liegt... Yeah! American Airlines is ja noch ne Nummer bekackter als Insel Air!!! Die hatten zwar auch immer Verspätung, aber wengstens kamen unsere Rucksäcke immer mit.

Jedenfalls hat die Dame dann erzählt:
"Kein Problem, die schicken eure Rucksäcke mit dem nächsten Flug hierher und morgen fahren wir die Sachen zu eurem Hotel. Welches Hotel?"
"Wir fliegen morgen früh nach Schland"
"Achso, na gut dann könnt ihr die Sachen morgen früh hier im Büro abholen"
"Unser Flug geht um dreiviertel 10a"
"Hm, des klappt schon"
"..."

Hat natürlich an scheiss geklappt!! Warn zwar im Büro, dort warn aber keine Rucksäcke... Bevor wir unsern Flug nach Deutschland verpassen, haben wir unsere Adresse hinterlassen und hoffen dass die Sachen dann nach Hause geschickt werden...

Das einzig gute an American Airlines is, dass man anstatt nur einem Becher ne ganze Dose Tomatensaft bekommt… Des wars aber schon…

Der Tag war aber noch net zu Ende. Durch die Verspätung und die Sache mit dem Gepäck war es mittlerweile nach 23 Uhr. D.h. dass keine Busse mehr vom Flughafen aus gefahren sind und wir diesen verdammten Abzocker-Taxis nutzen mussten… (sowas regt mich fast noch mehr auf als dieser Kontrollwahnsinn)
Meine Reservierung per Telefon auf Spanisch am Vormittag ging natürlich auch nicht durch, aber wir haben noch ein Zimmerchen gefunden wo wir uns für paar Stunden aufs Ohr haun konnten.

Der letzte Punkt über den ich mich aufregen muss widme ich dann noch mal der USA und ihren Kontrollen: Ankunft Miami (diesmal mit Delta, die um längen besser sind als American Airlines, auch wenn man dort einen Becher Tomatensaft bekommt) und dann ging das Theater schon wieder los! Diesmal setzen sie aber noch einen drauf: Die haben nämlich so Automaten aufgestellt um uns noch mehr zur ärgern: An diesen Automaten muss man seine Einreise selbst „vorbereiten“:
  • Pass scannen
  • Fingerabdrücke nehmen (dauert 5 Minuten weil der scheiss Scanner net richtig funktioniert)
  • Foto machen
  • Fragen beantworten
  • Beleg drucken

Danach geht man mit dem Wisch zum Schalter und bis auf die Sache mit den Fingerabdrücken und Fotos wird dort noch mal die gleiche Leier abgefragt. Irgendwann wird's uns dann echt mal zu bunt. Was solln der Scheiss ständig. Entweder ich hab ein System und dann verlass ich mich drauf oder lass es einfach sein und kontrollier gleich alles per Hand! Des is doch alles nur Schikane und du kommst dir vor wie so ein Zirkustier…
Wir haben dann alle Fragen von dem Officer nur noch so halbherzig beantwortet und jegliche Freundlichkeit vermissen lassen (so wie diese Typen das eben auch tun).
Durchgelassen hatter uns, aber scheinbar hatter irgendwas auf unsern Beleg gekritzelt (wir warn ihm wohl zu blöd) so dass wir nach dieser Kontrolle noch mal in einen extra Bereich gebeten wurden um NOCHMAL (!!!!!!) unsere Pässe zu kontrollieren…

Uns wundert hier aber mittlerweile garnix mehr…

Schneider: Ich hoff ihr habt mehr Glück, ansonsten wünsch ich euch starke Nerven.


Alex: War des bei dir damals eigentlich auch American Airlines die deinen Rucksack „verlegt“ haben?

Samstag, 2. August 2014

Tag 17-20: Aruba

Tag 17: Bonaire - und Weg über Curacao nach Aruba


Ausschlafen anstatt Nationalpark war wirklich die bessere Entscheidung. Außerdem mussten wir noch eine Bleibe für Aruba klarmachen.
Mehr ging aber am Vormittag auch nimmer und so war ab jetzt mal wieder ein Transfertag angesagt. Von Bonaire gings gegen 14:00 Uhr nach Curacao und von dort um 20:30h weiter nach Aruba.
Ich glaube im Nachhinhein - und mit einer etwas früheren Planung und mehr investierter Zeit - hätte man so einige Flüge komfortabler legen können, aber etz is rum ;)
Hauptsach die Harakiri-Last-Minute-Flugbuchungen bringa uns gut durch die Karibik.

Nachdem wir um kurz nach 15:00h in Curacao gelandet sind (Insel Air hatte mal wieder Verspätung) is ausgerechnet vor uns ein riesen Jet vom KLM aus Holland gelandet: Des hat den Minifughafen von Curacao aus allen Nähten platzen lassen... Außerdem warn ungefähr 250 Leute vor uns am Einwanderungsschalter...

Die 4 Stunden Zwischenstop in Curacao wollten wir eigentlich in Willemstad verbringa und net am Einwanderungsschalter ;)

Also haben wir uns anstatt in der Besucherschlange bei der Einheimischenschlange angestellt. Normal is die immer schneller fertig und dann fertigen die am gleichen Schalter auch Besucher ab. So wars dann auch!
Nur der Typ vom Schalter fand unseren Trick garnet so witzig und fühlte sich wohl bissla übergangen: "Ich bestimm hier ab wann ich Besucher abfertige!"
"Ja, sie ham ja recht!" Dass es ne kleine blöde Anmache vom Schaltertyp gibt war uns eigentlich vorher klar. Nachdem wir na aber bissla bestätigt haben, hatter uns dann doch abgefertigt ;)
Hat uns bestimmt ne dreiviertel Stunde gebracht ;) Dafür lässt man sich gern mal 3 Minuten anscheissen :)

Dann sind wir mit sonem privaten Bustaxi in die Stadt gefahren. Da war aber die Hölle los!!! Denn genau wie heute früh schon auf Bonaire, war heute auf Curacao wohl Kreuzfahrtschiff-Tag: Die geben sich hier aber net mit einem Kreuzfahrtschiff zufrieden, nein es müssen gleich zwei sein.
Wahnsinn wenn so ein riesen Brocken von Schiff in diesem Minikanal von Willemstad rumfährt ;)
Hatte ich beim letzten Mal net erzählt dass die Fußgängerbrücke aufschwenken kann und dann fährt durch den kleinen Spalt ein Schiffchen? ;)

So sieht das aus wenn die Brücke komplett aufgeklappt wurde und ein etwas größeres Schiffchen durch den "Spalt" schippert ;)





Nach diesem Sightseeing sind wir dann zu unserer eigentlichen Aufgabe übergegangen:
Trinke mindestens einen Mojito und kaufe einen Holzmörser deiner Wahl!

Beides konnten wir mit Bravour erfüllen und so haben wir uns 2 1/2 Stunden später auf den Weg Richtung Flughafen gemacht. (Den Holzmörser brauchen wir natürlich um in Deutschland die Mojitozutaten zu zerkleinern so wies der Barkeeper-Gott hier gemacht hat!)

Eigentlich ne optiale Zeitausnutzung. Das einzige Manko war nur, dass am Flughafen der Typ für Schließfächer wohl grad verhindert war und wir deshalb während des ganzen Stadttrips unsere Rucksäcke mitschlafen mussten... Die sind übrigens seit der Abreise um 4 bzw. 6kg schwerer geworden! Würden sagen teils aufgrund der ganzen Souvenirs und teils weil unsre Klamotten bestimmt mit 2kg Meerwasser/Salz getränkt sind ;)

Während ich diesen Bericht schreibe sitzen wir übeigens wieder am Gate kurz vorm Abflug am selben Flughafen wie vor 4 Tagen als wir ausgerufen wurden. Diesmal passen wir aber auf wie die Lüx damit wir net wieder eine Gate-Änderung oder unseren Abflug verpassen ;)

Insel Air hat übrigens scho wieder Verspätung... was können die eigentlich???
Das einzige Mal als die keine Verspätung hatten, war auf dem Flug als wir mit Verspätung aus Miami kamen... Wir ham zwar den Anschluss gepackt, aber damals wäre etwas Verspätung net schlecht gewesen.



Tag 18: Aruba

Unsere Unterkunft is echt bombig. Also net des Material an sich sondern eher die Gastgeber!
Wir wohnen hier nämlich mehr auf der Ostseite der Insel und eigentlich kommts uns so vor als wärn wir bei ner verwandten Oma auf Besuch ;)


Nachdem wir heute aufgewacht sind hat uns nämlich die Inhaberin erstmal mit zum Supermarkt genommen und uns alle möglichen Restaurants und Points of Interests gezeigt: Ungefähr 6 Restaurants und 3 Strände. Bomben Service!! Nachdem wir dann im Supermarkt waren und gefrühstückt haben, mussten wir uns ein Auto leihen. Wengstes für einen Tag, weil wir wollten die Insel bissla auf eigene Faust erkunden.

Zuerst sind wir zu so paar Steinformationen gefahren:



Kammer raufklettern, aber sonst net so mega spektakulär ;)



Danach wollten wir zur "Natural Bridge": Des sollte eigentlich sone natürliche Brücke sein ;) (ahahaa wer häts gedacht) aber als wir dort angekommen sind sahs so aus:



Wir so: "Hats die Brückn wohl zerlegt?" und der Typ so: "Ja ummer 5a!"
Und wir so: "Waaaas? Heut früh ummer 5a ?????"
Und er so: "Ne, 2008"

ahahaha war witzig ;)

Dann sind wir in den Arikok Nationalpark gefahren. Das darf man aber keinesfalls mit einem Nationalpark in den USA vergleichen.

Als erstes mal war der Weg sau beschissen! Immer gings über Geröll oder Sandstraßen mit Stahbrocken!
Paarmal is unser Auto schö aufgstraaaft, aber ich hoff mal dass die des bei der Rückgabe net checken ;) (da warn eh scho 100 Kratzer am Spoiler)
Kleine Quizfrafe: "Welcher von den Kübeln gehört uns?"



Des coolste am ganzen Park warn aber die "Dos Playa", also zwei Strände ;) Wir warn nur an einem von den beidem Stränden aber war trotzdem gut:



Danach haben wir alten Höhlenforscher noch zwei Höhlen erkundet bei denen man vor allem in der zweiten Höhle richtig coole Licht-Strahl-Bilder machen konnte!



Dann wars irgendwann Nachmittag um 5 und wir hatten ganz schö Kohldampf ;)
Kein Problem bei den 20 Restaurants die uns empfohlen wurden: Also sind sind wir in so ein Restaurant direkt neben unserer Bleibe gegangen und ham mega Shrimps genascht ;)

Betrachtet man die Fotos bis jetzt, dann würde man eigentlich niemals denken dass wir grad auf Aruba rumbollern ;)

Morgen wollen wir mal zu den mega Hotels und mega Stränden pilgern. Ich denk da werden wir paar Bilder schießen die eher dem Aruba entsprechen was sich jeder so vorstellt!

Zuvor stand am Abend aber erst noch ein "karibisches Festival" an. Wir sind also mit der Besitzerin und 7 anderen Gästen mit 2 Autos losgezogen. Leider hat dieses Festival dann doch nicht stattgefunden weil irgendwie Wahltag war oder so (hat keiner so richtig durchgeblickt). Naja, nachdem wir alle hungrig waren (die Besitzerin hatte uns versprochen dass es auf diesem Festival super Streetfood gäbe, um dementsprechend war jeder hungrig) sind wir erstmal in einen Likörladen gefahren und haben ne Flasche Schnapps klorgemacht.



Danach gings in ein chinesisches Restaurant wo die Portionen so riesig warn, dass keiner von unserer Gruppe seinen Teller geschafft hat



Aber scheissegal, weil die hatten ne Jukebox!!!!




Als letzte Station sind wir wieder ins "Hotel" gefahren. Man muss dazu sagen dass das eine von den beiden Autos von der Hotel-Besitzerin gefahren wurde: Und die hat übrigens keine einzige Schnappps- oder Bierrunde ausgelassen ;)

Scheinbar nehmen die hier des net so eng mit Fahren und Alk...

In unserer Unterkunft hat dann jeder seine letzten Bierreserven aus seim Kühlschrank gholt und wir hattn noch n lustigen Abend: Erst mit mp3's und zu späterer Stunde dann mit Gitarre und Gesang ;)



Tag 19: Aruba

Scheinbar bläst die Meeresbrise hier des Hirn schneller frei, weil von Kater war keine Spur!

Umso besser, denn dann konnten wir direkt unsere Tour zum Eagle Beach starten. Erst mit Minivan-Bus (so ähnlich wie die Collectivos in Mexiko) und dann mitm Stadtbus weiter. Beim Umsteigen haben wir einen Amerikaner getroffen der grad mit ner 90000 $ Breitling Uhr ausm Laden gelatscht is und uns gfragt hat wie wir die so finden: "Bassd scho, wär uns bissla zu viel Bling bling und Brillantengschmarri drauf ;)"
Er hat sich aber trotzdem wie sau über sei neue Uhr gfreut! Des sind mal eher Urlauber ahahahha. Von der Kohle könnten wir 4 Jahr lang um die Welt reisen ;))

Während wir dann so im Bus sitzen und von Oranjestad aus Richting Norden fahren, hätten wir fast den Eagle Beach verpasst: Von den Postkarten wussten wir, dass dort so Bamer mitm im Sand stehen. Die warn aber vom Bus aus nicht zu sehen! Erst als der Strand fast scho wieder zu Ende war sind sie aufgetaucht. Und so schaun sie dann aus der Nähe aus:



Wir sind noch garnet richtig am Strand angekommen, da kam scho der erste Bootstourverkäufer an und wollt uns was aufdrehn! Diesmal haben wir den Spieß aber rumgedreht: Bevor der nämlich sei ganzes Repertoire aufzählen konnte, haben wir gefragt ob er ne Katamarantour hat? Falls ja dann buchen wir die jetzt sofort! Da hatter erstmal blöd gschaut aber nach einem kurzem Anruf seinerseits war alles geritzt und wir ham die nächsten 4 Stunden mit Rumfahrn, Rumtrinken, Schnorcheln und Sonnen verbracht



Einer der beiden Schorchelspots war das Antilla Wrack, das kann man sogar von der Wasseroberfläche aus sehen. Es handelt sich hierbei um ein deutsches Schiff welches während des Beginns des zweiten Weltkriegs grade in Aruba unterwegs war und deshalb kapitulieren sollte. Da hatte der Captain aber keinen Bock drauf, hat die Besatzung von Bord geschickt und des Schiff einfach sinken lassen (Angezündet oder gesprengt... kA ;))


Bestimmt auch sehr interessant dort ne Runde zu tauchen, aber keine Zeit!

Vom Katamaran aus konnte man sich auch direkt ins Wasser schwingen



Des is der Christina dann aber irgendwann zum Verhängis worn weil sie sich gscheit den Haxn oghaut hot:



Momentan is bissla humpeln angsacht :(

Eigentlich wollten wir nach der Tour noch bissla am Eagle Beach rumliegen, aber der Wind war soo hart, dass man beim Liegen ein kostenloses Sandpeeling bekommen hat: Auch im Gehörgang bzw. den Nasenlöchern ;)

Also doch wieder heim!

Kurz geduscht und dann sind wir zum Cubaner. Etz hatten wir aber nur  noch 45$ in Cash einstecken. Mit Kreditkarte zahlen geht hier auf diesem Teil der Insel so gut wie nirgends. Der Geldautomat eine Tür weiter will irgendwie mit meiner Karte net so recht! Also war der Plan dass ich schnell ins nächste Kaff geh (so 2km weiter) dort steht nämlich ein Geldautomat bei dem wir schomal was abghoben ham.
Problem war nur, dass wir ja kein Mietauto mehr hatten: Soderla... denkst da kommt mal so ein scheiss Minivan-Bus vorbei??
Tagsüber kannst keine 100m am Straßenrand laufen ohne dass dich gleich einer anhupt, aber Ams scheinen die sich lieber mit was anderem zu beschäftigen als Touristen zu kutschieren. Da auch kein Taxi weit und breit zu sehen war blieb mir nix anders übrig als zu joggen.
Bei der Hitz und in Flipflops sau beschissen ;)

Letztenich wär die ganze Aktion garnet nötig gewesen weil die Rechnung nur 35$ betrug hehehe



Tag 20: zurück nach Cancun


Also etwas mehr Planung hätte uns schon gut getan! Z.B. stand ja schon wochenlang fest, dass wir heute Nacht noch einmal in Cancun übernachten müssen. Trotzdem hab ich mich bis heute früh nicht um ein Hotel gekümmert. Natürlich war die beste Lösung etz schon ausgebucht...

Im Reiseführer stand noch son billig Hostel mit Einzelzimmer also hab ich da mal angerufen: Die Alte hat aber kein einziges Wort Englisch verstanden ;)

Ahahahah etz musst ich mit meim abgebrochenen Spanisch ein Zimmer für heute Nacht buchen und der auch noch klarmachen, dass wir erst recht spät dort ankommen werden. Ich lach mich freggt ;)
Mal schaun ob das geklappt hat und wir heut Nacht für paar Stunden dort pennen können ;)
Email-Bestätigung oder sonst was haben wir nämlich net ausgetauscht.


Tjo das wars etz aber auch mehr oder weniger von unserer Reise. Aruba war ein guter Abschluss; klar hätte man hier auch noch mehr Zeit verbringen können, aber die gewünschten Sachen ham wir alle mitgemacht.

Wie gesagt steht jetzt noch ein Flug nach Cancun inklusive einer Übernachtung an (hoffentlich in nem Bett ;)) und dann fliegen wir Sonntag zurück nach München.
Wir hoffen es hat Spaß gemacht unsere Reise zu verfolgen, sollte nicht noch irgendetwas Besonderes passieren verabschieden wir uns hiermit erstmal wieder ;)
Bis zum nächsten Mal und bis gleich daham im weltmeisterlichen Schland!

Mittwoch, 30. Juli 2014

Tag 14-16: Bonaire

Tag 14: Bonaire

Wir wohnen hier nun für 4 Tage in einer Art Apartment, direkt neben zwei so riesigen Tauch-Resorts. Das bedeutet kurze Wege, aber trotzdem Ruhe von den Massen ;)




Haben hier eigentlich alles was wir brauchen: Bett, Bad, voll eingerichtete Küche… vom Balkon aus kann man den Pool sehn, 60 Sekunden zum Meer und alles is top sauber! Sehr luxuriös aber das können wir uns schon mal gönnen ;) 
Ausgehn zum Essen werden wir nicht, stattdessen stand vormittags ein Großeinkauf an und wir machen jetzt erstmal auf Selbstversorger!
In unserem gebuchten Paket is neben dem Apartment nämlich noch ein Pick-Up-Truck dabei und soviel Strand-Tauchgänge wie wir wollen + 3 Boots-Tauchgänge!

Ihr ahnt schon worauf des hier hinausläuft: Mega Tauchtrip!

Die ganze Insel is sowieso nur von Tauchern besetzt! Soweit ich weiß gibt es hier auch keine weißen Sandstrände, stattdessen soll es das Paradies für Shore-Diving sein. D.h. Tauchgänge direkt vom Strand aus. Und so läuft des hier ab:

Man bucht sich so ein Paket wie wirs haben, leiht sich die Taucherausrüstung aus, schmeißt 4 volle Sauerstofftanks auf den Pick-Up und fährt auf der Insel zu irgendeinem der über 50 Tauchplätze. Dann zieht man seine Tauchsachen an, latscht ins Wasser und taucht ne Runde ab ;) Das kann man früh, mittags, abends oder nachts machen. Wie man halt Bock hat.
So die Theorie ;)

Zuerst steht aber mal ne Runde Papierkram an! Papierkram fürs Apartment… Papierkram für den Mietwagen… Papierkram für die Taucherausrüstung…

Um 2 Uhr nachmittags gings dann endlich los: Wir bekamen ne kleine Einführung für das Tauchresort (also wo was zu finden is und wie alles bissla funktioniert hier) und sollten dann so ne Art Einführungstauchgang am Hausriff durchführen. Hört sich alles recht leicht an, aber wenn man bisher nur organisierte Tauchgänge gemacht hat, dann steht man erstmal weng blöd da ;)

Nachdem wir also unsere Ausrüstung geliehen hatten, haben sie uns noch gesagt: „Dort stehen die Sauerstoffflaschen; am besten ihr lauft vor zum Steg und  springt von dort aus rein; dann einfach paar Meter rausschwimmen dann kommt ihr zum Hausriff; und dann einfach nach rechts oder links wie ihr wollt! Haut rein, wird echt super!“

Wir so: „Hmm, ok, aber wir hatten etz fei noch nie einen Tauchgang ohne Guide oder so?“

Angestellter: „Jaja macht nix, wird super!“

Hehe naja ok. Ganz blöd sind wir ja ah net und a bissla an Plan vom Tauchen ham wir scho ;) Also Sachen angezogen, Sauerstoffflasche und Tauchweste klargemacht (puhhh, ganz schö schwierig… wie ging des nochmal genau? Tauchkurs war scho 3-6 Jahr her hehe)

Letztendlich haben wir aber alles richtig zusammengebaut und die Schläuche richtig angestöpselt. Also auf gehts: Einen großen Schritt und schon sind wir im Wasser. Hm und jetzt? Irgendwie is keiner da der die Richtung vorgibt hehe ;) Sehr komisch :p aber auch ziemlich cool, weil du mehr oder weniger machen kannst was du willst. Man muss eben nur etwas mehr auf seine Tiefe und seinen Sauerverbrauch merken, aber sonst is mer total frei. 

Wir haben auch schnell bemerkt warum Bonaire soooo berühmt für seine Tauchplätze is: Wahnsinns Fisch- und Korallenvorkommen. Und etz warn wir momentan ja nur an dem Hausriff von dem Tauchresort. Des kann ja noch richtig geil werden. 

Nachdem wir so 20 Minuten das Riff in die eine Richtung abgetaucht haben, sind wir umgedreht. Und nach knapp 50 Minuten warn wir dann wieder am Ausgangspunkt. Geil! Alles bissla ohne Guide! Wir harten Hünd ;)

Also wieder aus dem Wasser raus und dann musst man natürlich auch wieder alles selber machen: Auseinanderbauen, Salzwasser abwaschen, Zusammenpacken, zum Trocknen aufhängen usw. 




Trotz dieser Arbeiten irgendwie eine ganz andere Art zu Tauchen. Mal schaun wie des wird wenn wir morgen dann mal selber zu sonem Shore-Dive Tauchspot rausfahren. 

Bilder gibts leider so gut wie keine, außer am Abend, als wir nochmal in dieses Tauchresort gelatscht sind, weil dort ein Vortrag über Unterwasserfotografie stattgefunden hat.



Morgen stehen dann 2 Bootstauchgänge auf dem Plan und am Abend ein selbstdurchgeführter Strandtauchgang ;) Diesmal mit Kamera und vielleicht  ergibt sich ja der ein oder andere Schnappschuss.



Tag 15: Bonaire

3 Tauchgänge haben wir heute gemacht. 2 vom Boot aus und dann am späten Nachmittag unseren ersten alleinigen Shore-Dive.

Bei der Beschreibung der ersten beiden Tauchgänge halt ich mich mal wengla zurück. Nur so viel: Die Mittaucher sprechen aufm Boot teilweise ja sowas von auf, da denkst des sind die Vollprofis schlechthin. Wenns dann ins Wasser geht, dann kommen sie net runter, weil sie wie panisch mit die Flossen schlagen, die Taucherbrillen läuft an und sie bewegen sich als wärn sie vo der Tarantel gestochen.
Wenn sie dann doch mal unten sind, haben sie keinerlei Kontrolle über ihren Auftrieb: Ständig sinken sie ab und versuchen dann wieder 2m hochzuschwimmen anstatt einfach bissla Luft in ihre Tauchweste zu lassen (die würde des nämlich von alleine regeln) ;)
Von gemeinsamen Tauchen mit seinem Buddy halten die übrigens auch nicht viel: 20m auseinander, der eine 10m tiefer als der andere… 

Manchmal isses eigentlich echt witziger denen zuzuschauen als auf das Riff zu merken ;)

Wenn wir schon beim Riff sind: So viel Leben ham wir noch nirgends gesehen. Alles sehr intakt, unglaublich viele Korallen und Fische.



Kein Wunder, denn das Inselgewässer is seit über 40 Jahren ein Naturschutzgebiet.

Leider kommt die GoPro mit dem Licht und den Farben unter Wasser nicht so recht klar… Wenn wir Bilder oder Videos anschaun, dann denken wir immer: „Das kann doch net sein“. Zum Beispiel kommt ein Papageifisch auf der GoPro so raus:



Mit richtiger Belichtung (und so sehen wir das auch unter Wasser) sieht der so aus:



Hab von anderen GoPro-Nutzern scho gesehen, dass die so einen roten Filter drauf haben. Werd mich mal schlau machen was des bringt. 

Sobald man allerdings sehr nahe an so ein Tierchen rankommt, dann kommen auch die Farben raus (also ein bisschen hehe):



Aber man darf auch einfach net zu viel von der GoPro erwarten. Wenn ich die Kamerasysteme von den andern Tauchern so seh, wahnsinn…



Hier noch das Highlight vom zweiten Bootstauchgang: Eine schwimmende grüne Moräne! Sieht man eher selten, weil die normalerweise nur in irgendwelchen Höhlen abhängen und rauskuckn:


So, nun unserem ersten alleinigen Tauchgang abseits des Tauchresorts:
Haben uns einen Platz empfehlen lassen, an dem man evt. paar Schildkröten findet.

Man fährt einfach mit dem Auto raus und dann is jeder Tauchplatz am Straßenrand mit einem gelben Stein markiert, auf dem der Name des Tauchplatzes steht.

Als erstes ein kurzer Check: Wie kommen wir hier denn überhaupt ins Wasser rein:

Das folgende Bild zeigt unseren Tauchplatz vom Strand aus:



Flip Flops aus, Flossen an und dann irgendwie über die scharfen Felsen latschen. Ins Wasser hieven und dann aufpassen, dass der Wellengang einen nicht auf die Felsen drückt. 
Soweit alles gut. Als nächstes raus zur Boje schwimmen/schnorcheln. Fast jeder Tauchplatz kann nämlich auch per Boot angesteuert werden. Deshalb die Bojen UND auch um den Tauchplatz vom Wasser aus zu markieren is ja klar ;)

Also runter gehts. Keine Sau unten außer wir zwei ;) Wieder die Frage ob rechts oder links? Hm kA hehe. Fangen wir halt mal an. Sind dann so auf 10-14m abgetaucht und sind ca. 15 Minuten in eine Richtung geschwommen. Auf die Unterwasserwelt haben wir glaubich garnet so arg gemerkt, sondern vielmehr auf Luft, Tiefe und dass wir ständig in Sichtweite bleiben. Man is doch bissla übervorsichtig wenn sonst kein Mensch/Tauchguide weit und breit is. 
Nach 15 Minuten sind wir rumgedreht, Tank war noch lange nicht halb leer, aber wir wollens ja beim ersten selfguided Tauchgang net übertreiben ;))

Haben beim Rausgehen sogar die Boje wiedergefunden und sind dann wieder an Land geschwommen. Billich, wenn man des hier so schreibt/liest, harte Nummer wenn mans wirklich des erste Mal macht!

Danach natürlich wieder alles ausziehen, zusammenpacken und aufs Auto laden. 



Wir waren sogar a bissla stolz auf uns hehe

Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, haben wir keine Schildkröten gefunden, aber des hat uns in dem Moment garnet so gejuckt ;)



Tag 16: Bonaire

Heute haben wir uns für den 8 Uhr Boots-Tauchgang eingeschrieben!
Wie wir dann kurz vor Abfahrt erfahren mussten, ging der zu einem Schiffswrack in 30m Tiefe. Als er gefragt hat, ob hier irgendwelche Anfänger unterwegs wären bzw. Leute für die diese Tiefe net grad den Alltag darstellt, haben wir uns mal gemeldet. 
Mit unseren 30-40 Tauchgängen hat uns der Tauchlehrer aber versichert, dass das schon klappen wird. 

Nachdem wir uns gemeldet hatten, sind plötzlich noch ganz andere auf die Idee gekommen sich zu melden. Plötzlich war eine Gruppe dabei, die hatte gerade mal 3(!) Tauchgänge!
Diese Gruppe hat der Tauchguide dann erstmal zurecht gewiesen: „Des hier is nix für euch! Ihr könnt entweder mit und euch auf 10-15m das Riff anschauen, oder ihr bleibt daham!“
Klora Ansach!

Der Tauchgang an sich war dann halb so wild: Erstmal runter auf knapp 30m. Bissla sammeln (wir waren über 10 Taucher) und dann schön am Schiffswrack entlang tauchen.




„Aber auf keinen Fall Reintauchen!!!“ hatter noch gemeint. Von daher wars eigentlich ein easy Tauchgang. Anstatt wie auf den Philippinen wo wir wirklich ins Wrack rein sind und es sowas von stockdunkel war, sind wir hier nur leicht unter das umgekippte Schiff getaucht.

Was gibts sonst noch zu sagen?! Die Sicht net so mega überragend aber was wieder zur Aufheiterung diente war, dass die beiden Tauchschwachkoviaks von gestern auch wieder mit von der Partie waren ;)

Diesmal kamen sie sogar ohne Probleme runter, blieben aber ihrem „Ich-Mach-Auf-Übergedrehtes-Hyperaktives-Tauchviech-Stil“ treu! Wahnsinn. Jede Bewegung wie aus der Pistole geschossen. Als wären die scho früh um 8 auf Ecstasy!
Und wozu erklärt der Tauchguide eigentlich vorher wie der Tauchgang so abläuft? Scheissegal! Die machen einfach ihr eigenes Ding. Nachdem wir z.B. mit den 30m fertig waren, sind wir rauf auf 20m und ham uns dort noch weng umgeschaut. Was machen unseren 2 Verrückten? Naja die hauen einfach ab und gehen wieder weng runter auf 30m.
Ahahahah oh man. Der arme Tauchguide! Ich glab der is total verzweifelt. Der hat nämlich erstmal mindestens zwei Minuten auf auf sein Tank rumghaut (quasi so ne Art akustisches Signal). Juckt die aber net!
Dann schaut er in Richtung unsere Gruppe, in der sich die zivilisierten Taucher befinden, schüttelt mit dem Kopf und muss letztendlich doch zu den 2 Depperla abtauchen um sie zu holen.

Für die zwei empfehlen wir ne Runde:




Aber lassen wir das etz...

Wieder an Land hatten wir noch ca. 4 Stunden, um noch einen Shore-Dive zu machen. Bis 14.00 Uhr mussten wir aus dem Wasser raus sein, weil die goldene Regel lautet: 24h Pause vor jedem Flug!

Also schnell die Sachen aufs Auto geladen, 2 Tanks klar gemacht und Richtung Tauchspot mit hoher Schildkrötenwahrscheinlichkeit aufgemacht ;)

Im Vergleich zum gestern Abend lief alles viel routinierter ab! 
Anziehen, rausschwimmen, abtauchen und diesmal Spaß haben!





Endlich war mal fast während des kompletten Tauchgangs Sonnenschein! Die Fischflut is wie immer überwältigend!


Nach diesem, unserem 10. Tauchgang im Urlaub, war dann aber Schluss. Höchstwahrscheinlich bis 2015. Wir haben unsere Sachen abgeliefert und sind am Nachmittag nochmal bissla die Insel mit Mietwagen abgefahren.



So richtig viel gibts hier allerdings nicht zu sehen… Das Hauptaugenmerk liegt hier einfach beim Tauchen. Erwähnenswert sind vielleicht die Riesen Salzabbaugebiete dies hier auf Bonaire gibt:





Flamingos gabs zwar paar, aber sau weit weg und mit meiner Kamera kaum darstellbar:



Ein Flamingo hat sich allerdings recht nah an uns herangetraut. HAHA kleiner Spaß, is natürlich kein Flamingo is natürlich mei Frah ;)



Falls der Schreibstil etwas vom Standard abweicht, kann das durchaus an dem ein oder anderen Gläschen Wein liegen, dass wir uns soeben gegönnt haben ;))

Das wars dann mehr oder weniger aus Bonaire. Morgen früh steht entweder ausschlafen oder Mini-Nationalpark an. Ich denke wir lassen den Nationalpark mal Nationalpark sein!

Bonaire is fürs Tauchen auf jeden Fall ne Reise wert! Für Nicht-Taucher nicht unbedingt zu empfehlen.


Sonntag, 27. Juli 2014

Tag 12-13: Curacao - Willemstad - Anreise Bonaire

Tag 12: Transfer nach Curacao


Boah was für ein Ritt!!!

Wir sind angekommen in Curacao, aber der Weg dorthin war nervenaufreibend und ohne etwas Glück im Unglück wärn wir wohl nur bis Aruba gekommen.

Aber der Reihe nach:

Cancun - Miami und anschließend Miami - Aruba waren die Flüge die mit American Airlines geflogen sind. Auf dem ersten Flug gabs auch keinerlei Schwierigkeiten, bis auf das dass eine Stewardess kurz nach der Landung durchgesagt hat, dass jeder sein Gepäck abholen und dann erneut einchecken muss. Also genau umgekehrt als es der Typ vom Check-In-Schalter in Cancun erzählt hat. Hab mich sogar nochmal persönlich bei ihr vergewissert und dann hat sie nochmals behauptet dass der Check-In-Typ uns was Falsches erzählt hat (er hat nämlich gemeint dass die Rucksäcke direkt nach Aruba durchgehn). 

Anscheinend hatten mehrere Leute die gleiche Info, denn anstatt Koffer sammelten sich am Gepäckband immer mehr Leute an. Dem Gepäckband wars aber wurscht! Es kamen keine Rucksäcke an und nach 15 Minuten stand des Band einfach still. Die Verwirrung hielt bestimmt noch 30 Minuten an. (Zeit hatten wir ja bei diesem Zwischenstopp genug, von daher hat uns des Warten mix ausgemacht)

Irgendwann is dann doch mal jemand mit Ahnung aufgetaucht und hat gsacht "Was steht ihr hier so blöd rum? Bon voyage, euer Gepäck wird automatisch durchgecheckt! haut rein" ;)

Und sowas passiert in der USA die ja sowieso alles möglichst perfekt machen wollen... Zum Beispiel gibts da neben den 1000 Kontrollen an jeder Ecke so "Marktschreier" die den ganzen Tag nix anders machen als "connecting flights this way ... connecting flights this was...." zu rufen. Ein Schild würds auch tun sach ich mal. Naja wahrscheinlich ABM ;)

Der Hammer war aber bei der Personenkontrolle. Ich konnt mei Kamera net rausholen sonst hätt ichs nämlich fotografiert weil ihr mir des sonst net glaubt:

2 Schlangen gabs und an deren Ende steht der Einweiser mit iPad. Da hatter ne App laufen die irgendsoein Sicherheitslogo zeigt. Und etz kommts: Wenn er beim iPad eher rechts klickt dann verwandelt sich das Logo in einen Pfeil nach rechts der für knapp 5 Sekunden zu sehen is bevor wieder das Sicherheitslogo kommt. Danach klickt er wieder aufs iPad und der Pfeil erscheint erneut. Und etz ratet mal wofür des is?

Damit die Passagiere wissen an welcher Schlange sie sich anzustellen haben: links oder rechts ;) den oben beschriebenen Vorgang macht er bei jedem Passagier!!
Also mal ehrlich, die sinn doch nimmer ganz sauber...

Nächster Flug war dann wie bereits erwähnt von Miami nach Aruba. Und etz passiert natürlich genau das was einen ganz schö schwitzen lässt: Der Flug hat Verspätung: 10 Minuten waren angezeigt... 
Die Transferzeit in Aruba waren laut Tickets 1h und 20 Minuten (eh schon sehr knapp, würde ich so nicht nochmal buchen;) aber wenns klappt, dann bringt uns das eigentlich einen kompletten Tag mehr)

Aus den 10 Minuten wurden dann schnell 30 und dann hab ich mir scho mal innerlich paar Ersatzpläne überlegt: Hotel in Aruba? Möglichst früh einen neuen Flug nach Curacao buchen? blablabla. Wäre alles in allem sehr nervig gewesen,weil halt die restliche Reise auf diesen Flug aufbaut)

Naja noch is noch nix verloren!
Zum Glück gings bei der Einreise viel schneller als in der USA und nach 5 langen Minuten warten war auch endlich unser Gepäck da!

Uhrzeit 22:18h. Abflugzeit nach Curacao 23:10h (eigentlich noch genug zeit)

Dann von der Ankunftshalle zur Abflughalle durchfragen und dort abgekommen geht der erste Blick auf die Airline? Yes! Insel Air, passt schomal. Zweiter Blick auf die Anzeige: Yes! Der Flug steht drauf: Check-In-Schalter 23-24.
Dritter Blick auf den Check-In-Schalter: Fuck!!!! Keiner mehr da!! Aber net nur an dem besagten Schalter 23-24, sondern die ganze Schalterreihe war leer. 
Bis auf einen einzelnen Gepäckträger den wir natürlich gleich belagert haben. Der hat aber nur gsacht dass der Schalter scho geschlossen is. Achwaaaaas!!!! Des seh ich aaaah!! Maaaan des kann doch net sein!!

Und genau in diesem Moment kamen halt wirklich wie aus dem nichts zwei Flugbegleiter von Insel Air durch die Abflughalle gelaufen. Also denen hinterher und des warn sogar die richtigen für unsern Flug: Erst die gleiche Leier: Check-In is scho zu blablabla, aber nach kurzer Bettelei und Beschreibung dass unser Flug aus USA hierher Verspätung hatte haben sie uns dann doch noch einchecken lassen!

Oh yeah! ;)

Der Rest war easy weil vorm Flughafen in Curacao auch um Mitternacht paar Taxis rumstanden. Der hat uns dann 40$ für 12km abgezockt aber hauptsach wir sind im Hotel und können nach 18h Stunden erstmal ne Runde pennen!


Tag 13: Curacao - Willemstad - Anreise Bonaire

Wir hätten eigentlich noch ewig schlafen können so fertig warn wir früh... 
Allerdings wollten wir uns für Curacao, also im speziellen Willemstad anschauen und hatten dafür einen Tag eingeplant und so gings um 11:00 Uhr los zur Stadtbesichtigung ;)

Als erstes kamen wir an den berühmten fliegenden Händlern vorbei.:



Die kommen jeden Tag von Venezuela nach Curacao gefahren (diese Info is etwas unsicher ;) ) und verkaufen dort frische Früchte und Gemüse (diese Info is sehr sicher). Wir ham uns als frühstück mit Bananen, Orangen und etwas Wassermelone eingedeckt.



Bis auf die Wassermelone alles richtig gut!!

Dann gings weiter zu dieser berühmten Häuserfront. Wir wussten aber net genau wo die is und so ham wir erstmal gedacht dass es diese hier im Hintergrund wäre ;)



Das witzige daran is, dass die richtige Häuserfront beim Schießen des obigen Bildes genau hinter uns war ahahaahah
Aber wenn man zum ersten Mal dran vorbeiläuft und net genau hinschaut, dann kann man des ja garnet erkennen ;))

Also wir reden also von dieser Häuserfront, mehr oder weniger dem Wahrzeichen von Curacao:



Und passend dazu hab ich selbst bei 30 grad meine Jacke angezogen um meine Verbundenheit mit den niederländischen Antillen zu demonstrieren ;)



So ähnlich wie diese Häuserfront is übrigens die halbe Stadt gebaut und bemalt. Wirklich schöne Häuschen muss ich scho sagen!!

Im „Rif Fort“, ne alten Festung die jetzt zu ner Shoppingmeile umgebaut wurde hat die Christina dann endlich mal ein Eis essen können hehe (obwohls ja eigentlich ka Eis gibt möcht ich hier nochmal betonen!)



Danach folgte ein kleiner Spaziergang durch den Rund-Markt. Der heißt so weil er rund is!
Da verkafen die sämtlichen Schrott und wenn ich des so sage, dann mein ich des auch so:
Früchte
Souvenirs
Duschgel
Gewürze
Haartönung
Haiöl
Schmuck
....

Wir ham uns ah was kafft: Zwa Bier hehe ;)

Einen Steinwurf weiter is sone Art gemauertes Bierzelt, in dem paar einheimische Muttis auf Holzkohle einheimische Kost kochen:
Fisch, Bananen, Ziegen, Reis usw.
Da wir ja außer den Früchten und den zwei Bier noch nix intus hatten, kam uns die Gelegenheit genau recht und wir ham so a Fressbrett bestellt:
Ziegengulasch mit zweierlei Reis und Kochbanane



Hat wirklich außerordentlich gut geschmeckt und wir ham auch alles drinbehalten ;)

Ansonsten gibts zu Willemstad vielleicht noch zu erwähnen, dass die ne schwenkbare Fußgängerbrücke haben:



Immer wenn ein Schiff durchmuss, dann fährt die Brücke einfach zur Seite und durch den kleinen Spalt dann der Kutter dann passieren



Den Rest vom Tag haben wir in ner sau coolen Bar verbracht. D Inhaber hat behauptet dass er die besten Mojitos der Welt macht



Naja was sollen wir sagen: er hat nicht gelogen mit seinem Schild an der Tür!
Die Mojitos waren wirklich sau lecker und ham auch ordentlich reingehauen, denn er hat keinerlei Sprudelwasser oder ähnliches zum auffüllen benutzt! Den Zuckerrohrsirup hatter ebenfalls selbst gebraut!

War am Ende recht lustig in seiner kleinen bar. Zum Abschied hatter uns gefragt, ob er das Schild vor seiner Tür dranlassen könne? Wir waren einverstanden ;)



Anschließend haben wir unsere Rucksäcke geholt und sind mit dem Stadtbus zum Flughafen gefahren: Kostenpunkt 2$, guter preis im vergleich zum Taxi von gestern Nacht ;)

So und etz noch was witziges. Also witzig im Nachhinein:
Da unser Flug eine Stunde nach hinten verschoben wurde, hatten wir genug Zeit am Flughafen. Nach einer Stunde wars dann wirklich langweilig und ich hab bissla diesen Bericht geschrieben den ihr gerade gelesen habt. 

Voll vertieft sitzt ich also da und hör dauernd diese Durchsagen im HIntergrund, aber beachte sie net wirklich. Erst als sie zweimal "last call" gerufen hat hab ich zugehört, konnte aber keinen Namen verstehen. So richtig geschockt war ich dann als ich auf die Uhr gschaut hab: Bereits 15 Minuten nach der eigentlichen Abflugzeit... und noch schlimmer hats mit getroffen als auf den Bildschirm vor unserem Gate an dem wir saßen plötzlich nimmer Bonaire sondern irgendwas anders stand....

Ahhhhh da hats uns dann gedämmert: Die mit ihren „last call“ Durchsagen rufen uns aus! Also schnell von Gate 2 zu Gate 7 gerannt - nebenbei an der großen Anzeigetafel vorbeigekommen: darauf stand noch „Bonaire Gate 2“. Und tatsächlich: An Gate 7 stand ne einsame Flugbegleiterin die noch auf 2 deutsche Trottel gewartet hat. ahaaha Wahnsinn. Wir hätten also fast unsern Flug verpasst obwohl wir 2 Stunden vorher am Gate saßen! Wir haben nur leider den Gate-Änderung net mitbekommen....


Aber is ja alles gut gegangen ;)