Freitag, 25. September 2020

Siena, Volterra, Pisa

Mittwoch:

Der heutige Ausflug benötigt die weiteste Anreise --> Siena. Einfach ca. 1,5 Stunden auf der schnellsten Route und knapp 2 Stunden auf dem Panoramaweg. Wir nehmen natürlich wieder den Panoramaweg. Erstens schläft man nicht so leicht beim Fahren ein (Schlaglöcher, Kurven, Italiener), zweitens gibts hier und da immer wieder schöne Landschaften und drittens schaffen die Kinder so eine Fahrt mittlerweile ohne Mullen und Knullen! Das iPad trägt natürlich dazu bei: Übrigens kann ich "Shaun das Schaf" empfehlen. Gibts auf Youtube kostenlos (kommt auch ab und zu bei der Sendung mit der Maus) und nicht nur die Kinder schmeißen sich weg >_<

Mit den Parkplätzen in den Städten hatten wir ja bisher immer Glück, aber diesmal schien es schlecht zu laufen. Alles voll und du weißt ja selbst net so richtig wo du hinsollst. Ins Navi geben wir immer "Zentrum" ein. Reinfahren darf man aber nirgends, da alles limitierte Verkehrszone ist. Aber meistens gibts in der Nähe der Stadtmauer dann unzählige Parkplätze. So auch diesmal, aber alle voll. Wir haben also 3 Runden im Kreis gedreht aber alle Anzeigen standen auf "completo" oder "full". Sind dann trotzdem mal wagemutig in so ein volles Parkhaus gefahren und siehe da: Schranke ging auf und auf dem obersten Parkdeck, was zugleich der Ausgang war, waren bestimmt 30 Parkplätze frei. Diese Italiener...

Siena! Was für ein Marktplatz! Riesig in Form einer Muschel. Hier findet einmal im Jahr sogar ein Pferderennen statt: der Palio. Wenn du da so sitzt wirkt das wirklich imposant. Zu allen Seiten eingebaut mit 6-stöckigen Häuserfassaden. Es ist schwierig das mit nem Handy einzufangen. 


Die obligatorische Eisrunde ging diesmal gehörig schief: Die Italiener packen ja drauf was geht. Also die Waffel quillt ja quasi aus allen Löchern. Sobald du aus dem Eisladen rausläuft und nicht sofort einmal rumleckst, tropft dir die Suppen scho auf die Finger. Als Erwachsner bekommst du das gerade noch so in den Griff, aber als Kind ist man maßlos überfordert. Das Ende vom Lied ist dann meistens ein heruntergefallenes Eis oder ein Kind das selbst zum Eis wird >_< Aber geschmacklich allererste Sahne. Selbst wenn ich die fallende Kugel noch mit einer Hand zu packen krieg, und wir dann das Eis direkt aus der Hand essen müssen...

Wie fast in jeder Stadt steht auch in Siena ein mächtiger Dom. Und was die Italiener da fassadentechnisch so aufgezaubert haben vor paar hundert Jahren ist schon beeindruckend.


Donnerstag: 
Zwei Tage stehen noch aus. Auf jeden Fall wollten wir uns noch den schiefen Turm von Pisa anschauen. Und da es heute in Pisa regnet wie aus Eimern (wie schon die ganze Woche), werden wir das morgen machen. 
Das bedeutet für heute: Florenz oder nicht Florenz? Reizen würde mich das schon sehr, vor allem die Kathedrale und vielleicht auch ein Museum, aber wir haben beschlossen, dass das mit Kindern in diesem Fall zu stressig wird. Also gings als Alternative nach Volterra. Ähnlich wie San Gimignano, aber nicht so schön, kaum Touristen und wir waren auch nach einer Stunde durch. Highlights: die Gässchen, ein Töpfermeister, bei dem wir zufällig ins Geschäft geraten sind und der uns dann auf italienisch erzählt hat, dass die Kinder nur noch auf irgendwelchen digitalen Medien rumtippen und nichts mehr mit den Händen schaffen - und letztendlich natürlich der Ausblick vom "Stadtrand" in die umliegende Gegend:






Dass der Ausflug so kurz war, kam uns ganz recht: Es war nämlich der letzte warme Tag. Zwar nur noch 25 Grad, aber in der Sonne bei Windstille schon noch ordentlich warm. Das heißt nochmal zum Pool >_<.



Freitag: 
Heute dann also Pisa. Und was für ein Glück: Nachdems in Pisa wirklich die ganze Woche zu mindestens 60% geregnet hat, war für heute nur Sturm gemeldet, aber wenigstens kein Regen. Parkplatzsuche war diesmal kinderleicht. Im Grunde kannst du ja fast auf den Piazza di Miracoli parken. Eine große Straße führt ca. 20m dran vorbei und an der sind dann auch genügend Parkmöglichkeiten. Durch das Tor Santa Maria läuft man dann auf den Platz und sieht sofort das hier: 




Aus näherer Nähe betrachtet muss man schon zugeben, dass dieser schiefe Turm von Pisa wirklich ordentlich schief ist.



 Also gut, ich erklärs schnell: Im elften Jahrhundert begann der Bau des schiefe Turms von Pisa. Damals hieß er natürlich noch nicht schiefer Turm sondern nur Glockenturm. Und schief war er auch noch nicht! Während der Bauphase gab der Untergrund nach und der Turm neigte sich jedes Jahr ein bißchen weiter. Schließlich wurden die Baumaßnahmen eingestellt und erst im 14. Jahrhundert n. Chr. fertiggestellt. Wer genau hinschaut erkennt, dass der oberste Ring eine andere Neigung als der untere Teil des Turms hat. Der zuständige Baumeister wollte auf diese Art die Schieflage ausgleichen. Um die Jahrtausendwende drohte der Turm umzukippen, so dass er für die Öffentlichkeit gesperrt wurde. Mit Stützen und Seilen konnte eine weitere Schieflage vermieden werden. Erst durch Abtragen des Grunds und Stabilisierung des Fundaments wurde der Turm endgültig mit seiner aktuellen Schräglage von ca. 5° fixiert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mittlerweile bombensicher! (Klugscheißer bitte korrigieren...).

Was auch eine Attraktion auf dem Miracoliplatz ist, sind die ganzen Touristen die die typischen "ich halte dem Turm fest" Fotos machen >_<  Die Christina konnte es nicht lassen und hats zumindest mal angedeutet:




Bevor wir uns morgen auf die Heimreise begeben noch ein kleine Anekdote für Nicht-Italiener: Es gibt Tankstellen, da kann man selbst tanken - also so wie bei uns in Deutschland. Es gibt aber auch welche da kann man sich betanken lassen. Und das basiert dort nicht auf Willkür, sondern jede Zapfsäule hat einen "Selbstanker" und "Betanker" Aufkleber. Und wenn du an einer Betanker-Zapfsäule stehst, dann wirst du auch betankt, ob du willst oder nicht, es sei denn du würdest umparken. Naja nachdem der Tankwart mir das auf italienisch erklärt hat und ich das so halbwegs verstanden habe, hab ich versucht zu fragen: "Was ist der Preisunterschied? Was kostet dieser Tank-Service" Und der Tankwart antwortet irgendwas mit "Fiftehhi". "Hm," denk ich mir, "50 Cent, da bin ich mal so frei und nutze den Service". Als die Uhr läuft und der Sprit fließt stelle ich den Preisunterschied zwischen der großen Anzeige "1,39€" und meiner Zapfsäule "1,54€" fest. Ich versuche den Tankwart darauf aufmerksam zu machen und der nickt nur lächelnd. "jaja du Schwachkopf, das habe ich dir doch gerade erklärt". Langsam dämmerte es mir es: "Fiftehhi" bedeutet nicht 50 Cent sondern 15 Cent und dieser Aufpreis ist nicht einmalig sondern pro Liter zu verstehen. Also bei einer Tankfüllung wie meiner von ca. 30 Liter hat dieser Tankwart 4,50€ verdient! Nur dafür dass er 2 Minuten seinen Tankrüssel reinhält. Stundenlohn wenns gut läuft (ich zieh mal 10 Minuten aufm Klo ab) ca. 112€. Respekt! Nur so als Info... Diese Italiener.....

Also dann, schö wars! Bis zum nächsten Mal!



Dienstag, 22. September 2020

Lucca, San Gimignano

Zum Abschluss in Marina di Castagneto gabs nochmal einen Tag am Strand.


Der Transfer zum nächsten Häuschen verlief fast ohne Probleme. Fast, weil ich festgestellt hab, dass die Navis dich nie so richtig zum Ziel führen. Immer nur irgendwie in die Nähe. Bei ner Stadt ist das kein Problem, aber wenn du die absolut exakte Adresse brauchst, dann wird's brenzlig >_<. Zum Glück hatte uns die Vermieterin auch die Koordinaten geschickt und damit gings dann ohne Probleme.

Was soll ich sagen, das Häuschen ist wirklich ein Volltreffer. Abseits gelegen auf einem Hügel. Die Eigentümerin wohnt selbst hier mit ihrem Mann. Ein alter renovierter Bauernhof mit 3 Ferienwohnungen. Bauernhof im Sinne von Wein und Öl, nicht Kuh und Schwein.




Bissla gelabert, bissla eingerichtet und den Rest des Tages am Pool verbracht. Abends sind wir dann noch in die Dorf-Pizzeria: War wirklich gut und scheinbar hat der halbe Ort dort sein Samstags-Abendessen geholt. Ein Durchgangsverkehr... Kein Wunder, die Preise sind sehr entgegenkommend: 6€ ne Pizza.

Für Sonntag haben wir uns unser erstes größeres Ausflugsziel vorgenommen: Lucca. Ein Städtchen, bekannt für seine völlig intakte Stadtmauer. Aber erstmal heißt es Parkplatz finden. Dazu noch die Italiener, die ähnlich fahren wie die Asiaten: Hauptsache noch überall schnell reinquetschen... und natürlich Hupen, Hupen, Hupen

Zufällig war in der halben Stadt an diesem Tag Antiquitätenmarkt. Was da alles verramscht wird... Hat uns jetzt nicht so gejuckt, die Kinder auch nicht, die sind sowieso nur mit Eis zu locken. Insgesamt hats mich in Lucca aber nicht überzeugt, die Christina schon eher. 

Am Abend haben wir uns vom Hausherren Daniele bekochen lassen: Wirklich ein Traum. Schöne Vorspeisenplatte mit typisch toskanischen Spezialitäten, unter anderem Leberpastete. Als Hauptgericht Pasta und Tiramisu als Nachspeise. Ich ess das ja eigentlich nicht so, aber war schon sehr lecker!

Montag: So wie es aktuell scheint, wird das heute der letzte richtig sonnige Tag, weshalb wir nur zum Mittagessen das Haus verlassen haben. Den Rest haben wir am Pool verbracht, der übrigens unser Privatpool ist. Es gibt zwar noch ein Pärchen, das aktuell hier haust, aber die sieht man nur selten mal.


Dienstag: Mittlerweile wird's etwas schwierig mit dem Wetter. Die halbe Toskana scheint jetzt für eine Woche zum Regengebiet zu werden. Dabei hatte uns die Hausdame bei unserer Ankunft noch erzählt, dass es hier 3 Monate nicht geregnet hat...

Am Vorabend sahs in Pisa noch am besten aus, aber früh schon wieder nicht mehr und so haben wir uns kurz vor Abfahrt dann nochmal umentschieden: San Gimignano hat nur 50% Regenwahrscheinlichkeit, also probieren wirs mal dort >_<. Die Hinfahrt war schon toll. Wir haben extra die Panoramaroute gewählt und das lohnt sich. Alles sehr hügelig und über all Zypressenalleen und Olivenhaine. San Gimignano selbst ist viel sehenswerter als Lucca. Kleine Gassen und alle Gebäude aus den typisch toskanischen Gemäuern. Wir sind dann noch auf den großen Turm und von oben bietet sich ein ein super Ausblick auf die umliegende Gegend.


Auf dem Rückweg haben wir uns mit paar Liter Olivenöl und einer Kiste Wein eingedeckt. An jeder Ecke gibts hier Olivenbauern und jeder will sein Zeug loswerden >_<

Donnerstag, 17. September 2020

Comeback nach über 6 Jahren!

Über 6 Jahre ist es her, dass sich hier auf dieser Seite das letzte Mal etwas getan hat. Nicht, dass wir seitdem nicht mehr unterwegs waren, aber ich sag mal so: Die Reisen und Urlaube haben sich etwas geändert >_<. Mittlerweile sind wir Vier und anstatt zu Tauchen und Berge zu besteigen, streicheln wir jetzt Kühe aufm Bauernhof und beschränken unseren Reiseradius auf die bayerische Grenze.

Dieses Jahr ...

kurzer Zwischeneinschub: Während ich diesen Blog schreibe, auf der Terrasse unseres Mobilheims auf einem Glampingplatz in der Toskana, spielt sich gerade dieser Dialog im Schlafzimmer der Kinder ab (21 Uhr): Valentina: "Du bist 1000 mal doofer als ich!" Michelle: "Ich bin der Oooger." 


... so weiter: Also dieses Jahr mal wieder ein Reise über die Grenze. Italien/Toskana stand nicht von vorne rein fest. Zwischendurch wären wir auch ne Woche nach Malle geflogen oder noch krasser auf Korsika. Dann wärs sogar fast der Bodensee geworden und schlussendlich doch unsere lieben Nachbarn. Trotz Corona und auf die Einschränkungen komm ich dann noch zu sprechen.


Tag 1-3: Anreise oder wie schlage ich 11 Stunden Fahrt tot.

Am Stück zu fahren wäre der Horror gewesen. Wir waren mal 11 Stunden am Stück nach Schweden unterwegs und das war schon 12 auf einer Skala von 1 bis 10 (und damals hatten wir nur 1 Kind). Also haben wir einen Zwischenhalt auf halbem Weg in Girlan (neben Bozen / Kalterer See) gebucht: "Landhaus Weingut", was für ein Name! Per Zufall drauf gestoßen und für einen Zwischenstop wirklich gut gelegen. Wir waren 6 Stunden unterwegs und sind um 16 Uhr angekommen. Abendessen gabs um 7, also noch genug Zeit für einen Ausflug zum Montiggler See. Für Baden hats zwar nicht mehr gereicht, aber Käsfüß reinhalten war noch drin. 


Dann zurück zu unserem Domizil mitten im Weinberg und mit Blick ins Tal zum Essen fassen. Ein Vier-Gänge-Menü. Hervorragend für uns, aber nur mittelmäßig für die Kinder. Die Wartezeiten und die Gesamtdauer lassen jede Minute nörgliger werden. Was man dem Landhaus Weingut lassen muss: Die Portionen waren für Kinder genau so groß wie für uns, bezahlt haben wir aber nur unsere und natürlich ging die Hälfte zurück. Die Rabauken stochern eben überall nur drin rum und fertig. 

Zu Viert im Doppelzimmer gefiel den Kindern dann wieder recht gut, aber die effektive Schlafzeit leidet sehr darunter >_<

Nach dem Frühstück gings auf die nächste Etappe von diesmal 5 Stunden und wir landen schließlich im "Paradu EcoResort Tuscany". Und auf dieser Fahrt musste auch unser Joker zum Einsatz kommen: iPad mit Kinder-Video-Material. Shawn das Schaf is ziemlich gut und kommt an, was nicht so ankommt: Videos die sich als Hörspiel entpuppen! Passiert, wenn man sich beim Runterladen nicht mal paar Sekunden Zeit nimmt und kurz in Video spult. 

Einlasskontrolle nur mit Blitz-Dings-Thermokontrolle. Also ohne Stirnfiebermessen darf keiner rein. Dann Auto aufm Parkplatz abstellen, alle Sachen zum Eingang schleppen und sich mit nem Eichhörnchen-Shuttle zur Hütten karren lassen. Dann unsere 1000 Sachen irgendwie verstauen und ab zum Meer.

Weiterer kurzer Einschub: Der größte Unterschied zum Reisen von früher, also mal abgesehen von den Kindern hehe, sind die 10000 Sachen und Einzelteile die man mit sich rumschleppt. Alles liegt voll, überall verteilt, die Kinder schlaafen des Zeug von einem ins andere Eck. Vergleich zu früher: 1 Rucksack, 1 paar Schuhe, 1 Foto, 1 Gaskocher, 1 Unterhose. Da lässt sich leicht Überblick behalten.

Strand war aber natürlich der Hammer: 3 Minuten Fußweg von unserem Häuschen und wirklich schöner freier Strand. Paar Wellen drin, passt.

Nach paar Stunden sahen wir normal versandet und die Kinder zu 200% versandet aus. Eine Dusche wäre die Rettung gewesen, aber nix zu finden. Also wie die Mumien durchs halbe Gelände zurück zu unserem Häuschen gelaufen und alles in der Dusche versanden lassen. Da es dadrin keine Handbrause gibt, dauert es dementsprechend lange bis der ganze Sand runter ist...

Dann wars Zeit Abendessen zu Buchen: Ja buchen. Heutzutage geht man nicht einfach in eines der drei Restaurants hier, sondern muss sich seinen Platz buchen, per App. Ob das nun an Corona liegt, kann ich schlecht sagen... Das Buchen sicherlich, aber die App naja. Eigentlich ne ganz gute Sache, aber es war halt alles ausgebucht. Wo kriegst jetzt was zu essen her? Kurz vor 7a... Zum Glück hatte die "Pizzeria" (verdient den Namen nicht!!!!) noch ein paar Plätze für so "Neue", wie wir es sind frei. Einerseits gut, man bekommt was zu Essen, obs schmeckt? Absolut nein! Der Pizzakoch hat ungefähr so seine Pizza gemacht: Teig halt, passierte Tomaten ausm Tetrapack raufgekippt. Einmal in den Eimer für Meeresfrüchte gegriffen. Mit einer abfälligen Handbewegung alles in die Mitte der Pizza geschmissen. Nochmal kurz drüber nachgedacht, das Zeug vielleicht wenigstens ein bißchen zu verteilen. "Scheiss drauf" gedacht und in den Ofen geschoben. Gewartet bis der Boden verbrannt war und serviert. Eine von den drei Pizzen haben wir wegen zu viel Kohle am Boden zurückgehen lassen. Kam zwar ne Neue, aber Zubereitung wie oben >_< Wenigstens hat keiner Durchfall bekommen!


Nochwas zum Thema Corona: Gibt zwar überall Maskenpflicht, aber man kommt ganz gut durch. Will sagen: es nervt nicht extrem. Was natürlich nervt, ist diese scheiss Bucherei. Alle Aktionen immer nur mit vorheriger Reservierung möglich. Also nix mit: Mal schnell schauen wie des so ist, sondern immer verbindlich anmelden usw.  Auch für sämtliche Pools: Ach übrigens, dort herrscht zwar keine Maskenpflicht, aber noch viel schlimmer: Badekappenpflicht... Was soll denn des bitte? Fühl mich da scho bissla eingeschränkt! Deswegen hab ich beschlossen nur im Meer zu baden!


Heute stand dann ein kleiner Einkauf an. Fremder Supermarkt, ohne Einkaufszettel, 2 Kinder. Also keine alltägliche Situation hehe. Erstes Problem, na wer erräts? Kaum zwei Minuten drin: "Ich muss an Wissi!" Jaja... Hams dann doch nach ner knappen Stunde irgendwie geschafft. 65 € war mir aber dann doch bissla viel. Kurzer Blick aufm Kasselzettel lohnt sich aber: Die Salami für 4,80€ wurde mit dem Kilopreis von 29€ verrechnet. Geld gabs natürlich zurück.

Mittags dann vorsichtshalber mal selber gekocht, nicht dass wir wieder irgendwo in die Pizzafalle tappen und den Rest des Tages dann am Strand verbracht. Bereits auf dem Hinweg haben wir diverse Abduschmöglichkeiten entdeckt >_< Naja, das war halt gestern der Fluch der Neuankömmlinge...