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Freitag, 26. September 2008

Luang Prabang - Vang Vieng - Vientiane

Sabai Diih!

Fünfzehn Stunden war ich mit einem Bus, der für Leute bis max. 1,70m ausgelegt war auf Schlammpisten quer durch Berge und Dschungel unterwegs, bis ich schließlich am Sonntag um 5 Uhr früh in der Hauptstadt des alten „Lane Xang“ – Reiches angekommen bin.

Luang Prabang hat 16ooo Einwohner, ca. 100 Tempel, von denen noch 40 bewohnt sind. Damit ist es bis heute zumindest ein religiöses Zentrum Südostasiens geblieben. Die Stadt liegt, in Palmen gebettet und von Bergen umrahmt auf einer Mekong-Halbinsel. Drei Tage blieb ich hier, habe die Stadt erkundet, einen Laoten namens Luun kennengelernt, der mich zur Hochzeitsfeier seines Freundes mitnahm und bin schließlich mit zwei neuen Bekannten, Susanne und Rebecca nach Vang Vieng aufgebrochen.


Blick vom Tempelberg in Luang Prabang













Nach der Hochzeit: Luun mit seiner Cousine und ihrer Freundin











Am Mittwoch bin ich im 600 Seelen-Dorf Vang Vieng angekommen, das mitten im Regenwald an einem kleinen Fluss liegt. Die Karstgebirge, an denen Vang Vieng grenzte, konnte man mit dem Radl erkunden. Quer durch viele kleine Dörfer (in denen scheinbar nur kleine Kinder leben) und auf Schlammpfaden und ausgetrockneten Flussbetten haben wir die Region erkundet und ein paar Höhlen besucht. Hauptattraktion sind hier die Wasserhöhlen, die man bisweilen durchschwimmen muss.




Dschungel und Karstfelsen













"Sanni und Becki"













Eingang zu einer "Water Cave"












Fußgängerbrücke in Vang Vieng












Am Samstag musste ich dann schon nach Vientiane aufbrechen, der heutigen Hauptstadt von Laos (ca. ne halbe Mio. Einwohner). Die Stadt wurde Anfang des 19.Jhds - bis auf einen Tempel - komplett von den Siamesen (Thailändern) zerstört. Laos entging dem Untergang nur durch die Kolonialisierung durch die Franzosen. Die spendeten den Laoten dann in den 50er Jahren auch ne Menge Beton zum Bau eines neuen Flugfelds. Die Laoten bedankten sich freundlich und bauten damit ein „Siegesdenkmal“ (das sie heute selbst ein Betonmonstrum nennen). Leider reichte der Beton nicht, sodass es nie fertig gestellt wurde. Nach einigen Stadtbesichtigungen und schönen Stunden am Mekong verließ ich am Montag Vientiane und damit Laos in Richtung Nhong Kai (Thailand).


Das Siegesdenkmal













Der Platz davor







Freitag, 19. September 2008

Tag 13: Der Tag danach

So, waehrend Rainer und Kutschi Suedthailand unter sich aufteilen, hab ich (also der Mueller) jetzt begonnen Laos zu erobern. Momentan halt ich mich in Houay Xai (Nordwesten) auf. Bis Ende nexter Woche bin ich wahrscheinlich in die Hauptstadt eingerueckt.

Nachdem mich der Bjoern schon nach ca. 3 Tagen verlassen hat, ham sich die andern gestern also auch noch von mir verabschiedet. Liegt wohl am Wetter...

Heut gings um 5:30 zur Busstation und dann weiter nach Chiang Khong. Zur Verpflegung hatte ich mir paar Kekse gekauft, die aber ziemlich schrottich warn. Zum Glueck hat mich dann mein Sitznachbar 7 Stunden lang (!) durchgefuettert. Der hatte wohl Mitleid mit dem einzigen Auslaender an Bord.

Hier seht ihr das "Tor nach Indochina".

Kurz nach Mittag bin ich dann mitm Boot uebern Mekong nach Laos gefahren. Da die dort an der Grenzstation aber keine Euros fuers Visum nahmen, musst ich erstmal meinen Pass abgeben und mir in der Stadt ne Bank zum Geldwechseln suchen. Wollte erst die Gelegenheit nutzen und schnell untertauchen, hab mirs dann aber doch anders ueberlegt.




Am Abend bin ich bissl am Mekong entlang gelaufen und hab die Stadt besichtigt. Ist ein absolut gedschilltes Leben hier. In jedem 2. Laden in dem ich war (insg. 4) musst ich erst den Besitzer wecken, weil er voll gepennt hat.

Wie ich hier rauskomme, weiss ich noch net genau. Der Transport scheint hier ziemlich teuer. Ich hoff ich find noch was billigeres. Wahrscheinlich gehts im Public Bus weiter nach Luang Prabang. Wenn des klappt, meld ich mich nochmal...