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Sonntag, 25. Januar 2009

Tag 137-141 (Medellin)

Also es gab scho bissla Stress. Anscheinend waren die Leut kurz davor die Bullen zu rufen. Jedenfalls warn sie scho astrein vor unsrer Haustuer gstanden und ham staendig bei uns angerufen. Die einzige Chance die wir noch hatten, war uns in der Dusch zu verbunkern:



Und wie fixer fertig wir da warn, kammer sich in folgendem Video reinziehen: Dusch

Den Rest von der Wochen warmer dann noch paarmal gut unterwegs. In der an Nacht, hat der Taxifahrer wohl die Fahrt seines Lebens gemacht: Der Foeschder und ich ham dem erstmal gezeigt wie laut und vor allem wie LANG wir klatschen koenna und dass wir jedes Lied auswendig mitschreia! Die CD (Best of 80s) hammer na nach der Fahrt gleich mal fuer 8 Euro abkafft :p

In der selben Nacht hat der Foeschder dann noch a Taxi mit Schnapps und HOtdog eigsaeut... Des waer eigentlich ka Problem gewesen, weil wir schnell raus sind, bevor ers gecheckt hat. Allerdings war des Problem, dass wir a halba Stund spaeter des gleiche Taxi nochmal gricht ham :p
Da hat der Foeschder erstmal mega sein Einlauf auf spanisch gricht, hehe

Die Pyramiden hammer uebrigens ah gar fertig gebaut:



Ah wemmers kaum glauben kann: Sonst gehts uns eigentlich noch ganz gut und wir sind alla fit. Im Moment sitzmer allah weng im Internetcafe am Flughafen in Lima. Morgen is nochmal a Tag ausruhen und aklimatisieren und dann gehts 4 Tag wandern. Also bis nochhert ;)

PS: Also dann bleim die Hoor halt oerschtamol drauf, hehe

Donnerstag, 22. Januar 2009

Tag 135-136 (Finca :), Medellin)

Die neuen Bilder stehn ja scho seit gestern im Netz, aber ich schreib mal bissla was dazu. Aber nur bissla, weil die Bilder eigentlich fuer sich sprechen und mit Kultur usw. zur Zeit net so viel is ;)

Da der Ambi in der Aerbert zur Zeit mega Stress hat und der Haddl nach San Andres gflong is, sind wir nur zu 5 auf die Finca. Wir 3, unser kolumbianischer Kumpel der Mauricio und noch a Kumpel vom Ambi.
Die Finca selber is a Gewalt!



Alles riesengross, wahnsinns Ausblick und absolut feiertauglich. Waehrend den 2 Tagen hat jemand fuer uns gekocht und aufgeraeumt (des waer ah mal a Sach fuer unser Apartment hier in Medellin....) und wir sind die meiste Zeit im Pool rumgebollert und ham bissla Action gemacht:



Abends hammer dem Mauricio dann bissla Pokern beigebracht und am naechsten Tag frueh gabs a glana Stadtrundfahrt. Leider net ihra geilen Quads, weil wir die Schluessel net gricht ham (haett ich ah net gemacht, am Besitzer seiner Stelle :P)

Den restlichen Nachmittag war nochmal Fotoshooting im Pool angsacht und dann simmer auch scho wieder heim um den Ambi zu treffen. Da der aber noch net daheim war, haben wir die Zeit in seim Apartment sinnvoll genutzt und mal bissla Werbung fuer sei Arbeit gemacht:



Danach hatter uns mal die armen Viertel gezeigt. Durchlaufen waer wohl zu hart geworden und deshalb mit der Seilbahn (hier genannt: Metrocable) drueber gfahrn. Da stapeln sich dann scho die Baracken uebereinander und des Dach wird einfach mal weggelassen. Die Aermsten hier in Kolumbien leben allerdings net in solchen Haeusern, sondern in den Abwasserkanaelen, die Richtung Fluss fliessen... Sowas hab ich noch nie gsehn und des is echt a harta Nummer!

Naja uns gehts gut, des Problem is nur, dass sich grad keiner von uns aus der Wohnung raustraut. Wir ham naemlich gestern Nacht nachdem wir heimkomma sind noch bissla Musik aufgedreht und a weng Poolaction gemacht... Naja und danach hats dauernd an der Tuer geklopft und auf unserm Telefon angerufen. Wir ham uns dann schnell alla in der Dusch versteckt. Ich hoff mal, dass die des Nachbarn und der Hausmeister des alles scho wieder vergessen haben :p

Falls wir hier nimmer rauskomma: Bier is noch genuch da. Deswegen: "Mach amol a Looch klor!"

Montag, 19. Januar 2009

Tag 129-134 (Osterinsel, Medellin)

Aus dem Cowboy spielen is nix mehr worn. Stattdessen hab ich mich nochmal mit am Surfboard probiert. Diesmal aber in aner kuezerer Ausfuehrung:



Da des Aufstehen wegfaellt, is des absolut einfach und deshalb fuer so an Anfaenger wie mich a viel spassicher! Auf die Wellen warten mussmer aber trotzdem die ganze Zeit. Von daher bleibt surfen erstmal raus.

Am letzten Tag bin ich dann nochmal Tauchen ganga:
Von der 60m Sichtweite hab ich nix bemerkt und auch die Fische warn sehr rar. Trotzdem wars a ziemlich geiler Tauchgang, weil wir durch paar so unterirdischa Unterwasserdinger gschwomma sind. Ausserdem mutier ich immer mehr zum Schildkroeten-Chef: War ich am Anfang immer derjenige der die Schildkroeten verpasst hat, find ich sie mittlerweile sogar selber. Diesmal war wieder a Kamera dabei und da gabs natuerlich a gscheites Unterwassershooting mit Schildi:



Des wars dann erstmal mit der Osterinsel. Ich kann jedem nur empfehlen da irgendwann mal hinzufahrn. Wer weiss, wie lang die Statuen da noch stehen bzw. wann sie in Glaskaesten eingebaut werden. Ich bin absolut begeistert von der Insel. Da des mit dem Ranking ja irgendwie immer schwerer wird, lass ich des einfach wieder sein. Ich kann nur sagen, dass es einer der schoensten Plaetze auf meiner bisherigen Reise war!

Fuer mich warens ab jetzt 3 Fluege nach Medellin. Die Nacht am Flughafen in Santiago ging ohne Probleme rum. Da der Alex ja bereits des ganze Pech bezueglich Verspaetung usw. aufgebraucht hat, lief fuern Schorn und Foeschder auch alles nach Plan, so dass wir uns alla gegen Abend in Medellin in unserer Wohnung getroffen ham. Sozusagen a echter Palast in dem wir die naechsten 10 Tage verbringen werden. An der Stelle scho mal vielen Dank an den Ambi und Haddl, die des alles fuer uns organisiert haben und auch die paar Tage hier gut auf uns aufpassen werden!

Ausser Abendessen und am "glan" Servus-Kumpel-Drink ging aber net so viel am ersten Abend.

Am naechsten Tag musst natuerlich erstmal Verpflegung angschafft wern. Die Betand hauptsaechlich aus Bier. Also ich sach mal so: wemmers richtich runterkuehlt, dann kammers scho trinken :p

Etz wissters: Ich muss weiter auf a gutes deutsches Bier warten! Der Alex wollt ja scho 2 mit nach Tahiti bringa, aber in der USA war Ende. Und bevor des die Amis bekommen, hats der Alex schnell noch auf Ex getrunken. Mehr als 1 war aber in der kurzen Zeit net moeglich und so ham sie tatsaechlich a deutsches Bier einfach weggschmissen.
Deswegen hams der Schorn und der Foeschder erst garnet probiert. "des haett ich net mit oschaua koenna, wenn die uns des Bier weggenumma haetten". Also wart ich halt nochweng ... :/

Sein Spass kammer mit dem Dosenbier vo hier scho ah ham:



Unser Wohnung is zwar so richtig geil und ewig gross, aber bissla was musstmer doch umgestalten:



Nachdem wir die Wohnung also kumpelgerecht eingerichtet ham - ohne 3 Sofas vorm Wohnzimmertisch geht mal gornix - und des Werner-Fussballspiel im Wohnzimmern nachgspielt ham, war mal wieder was Sinnvolles angsacht:

Unser Reisefuehrer Haddl :p hat uns erstmal die 800 Stufen vom El Penol naufgscheucht:



Ab und zu musstmer mal anhalten und bissla verschnaufen, aber sonst wir sind ohne Probleme "gut durchkumma" :)
Die Aussicht wars natuerlich absolut wert:



Abends warmer mal wieder auf Achse:
Diesmal im sog. Mango. Des is so a Western- Cowboy-Laden und da laufen nebenbeii den ganzen Abend Shows: Vo normala Standardtaenzerinnen bis Liliputaner hat da jeder weng sein Auftritt (siehe Bilder, hehe). Des absolut geilste an dem Laden war allerdings des Klo:



Momentan kommen wir aber noch net so viel rum! Zum einen liegts daran, dass es in unsrer Wohnung eigentlich immer was zu tun gibt:



und zum andern, dass die Sprache bisher weng unser groesstes Problem is. Vielleicht kriegmers noch auf die Reihe irgendwas in Spanisch zu fragen, aber spaetestens bei der Antwort isses dann vorbei :p Naja ich bin mal gespannt wie des wird, wenn wir in Peru dann komplett auf uns gestellt sind.

Die naechsten 2 Tage sind wir erstmal auf einer Finca eingeladen, die dem Vater der Freundin von am Freund vom Ambi ghoert :) Mal schaun wies da so is!

Also dann bis demnaechst und macht euch keine Sorgen. Wemmer auf paar Sachen merkt, dann is Kolumbien sicherheitstechnisch seit ein paar Jahren kein Problem mehr. Des sagen sowohl die Einheimischen als auch die andern Leut, die uns hier so uebern Weg laufen.