Samstag, 23. August 2025

Tag 4: Khao Sok Nationalpark

 Unfassbar! Gerade eben alles weng hergerichtet und endlich mal Zeit um sich bissla rauszusetzen und dann das: Ein kurzes „Wuuusch!!“ als würde hier ein ICE durch den Dschungel fahren und dann innerhalb von einer Sekunde zur anderen(es waren wirklich maximal 2 Sekunden) vom lauen Abendwetter zum tropischen Regen. Aber ohne großen Sturm. Einfach von jetzt auf gleich: Schalter umgelegt und volle Kanne absolut senkrechter Regen. Das hab ich noch nicht erlebt…

Aber wie pflegt man hier zu sagen: „Im

Regenwald, da regnets halt…“ 


Kurzer Zeitsprung in die frühen Morgenstunden:

Wir sollten ja unser Frühstück vorbestellen damit es dann heute recht zügig geht: schließlich startet um 8:30 Uhr unsere Ganztags-Seetour! Und der Thai liebts gerne pünktlich ahahahaha


Vorbestellt hatten wir, aber bekommen haben wir erstmal nur die Getränke. Nachdem immer mehr Leute nach uns kamen aber vor uns Essen hatten, hab ich mal nachgefragt was denn los sei? Vergessen…. Das klappt ja schonmal ganz gut mit dem Vorbestellen >_< 

Irgendwann nach 8 Uhr kam’s dann doch. Die Portionen waren aber so mini, dass ich gleich nochmal nachbestellen musste . Die denken die haben es wohl mit Amateuren zu tun!! Mich mit so einer billigen Variante von Müsli abspeisen zu wollen…

Leider lief uns bissla die Zeit davon. Also schnell zurück zum Baumhaus, schnell Zähne putzen, alles irgendwie in die Drybags stopfen, hoffen dass alles dabei ist und wieder vor zum Treffpunkt. 4 nach halb. Wird ja wohl im Urlaub erlaubt sein >_< 


Dann kurz ein Briefing und die 1-stündige Anreise im Auto kann starten. 


Es folgt der erste Blick auf die Anlegestelle und ich denke jetzt ist es an der Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen >_< 

Seht selbst:





Jaaa, richtig, wir hatten ein riesen Schwein mit dem Wetter und das den ganzen Tag! Erst abends zurück im Baumhaus kam der erste Regen des Tages >_< (siehe oben)


Erster Halt mit dem Boot war das Wahrzeichen des See‘s des Khao Sol Nationalparks: die drei Brüder. Der Guide hat des Boot platziert und dann wurden alle Teilnehmer nacheinander durchfotografiert >_< 




Die drei Brüder sind übrigens das hier:





Da hattmer übrigens das erste Mal gemerkt, dass der Guide ein striktes Zeitlimit pro Stop einhält. Also fast weng nervig wie schnell er uns da durch gscheucht hat. Besonders aufgefallen ist es dann beim nächsten Stop: Kleine Wanderung durch den Wald. Wenig spektakulär… er hatte aber Zeit der ganze Gruppe von seiner Ladyboy-Erfahrung zu erzählen! Für den geilen kleinen Wasserfall  inklusive Badestelle am Ende der Wanderung war dann aber keine Zeit mehr…

Schwach!!





Noch schwächer war der nächste Stop: Höhlenbesichtigung! 20m rein und dann wieder raus. Und  drinnen bloß nicht in Richtung Fledermäuse leuchten, gell!…. Ladida….

Hab net mal ein einziges Bild gemacht >_< 


Bevor aber die Stimmung zu kippen drohte, wurde ein richtiges Brett aufgefahren: Letzter Stop mit Mittagessen und Gelegenheit zum Schwimmen und Kajakfahren. Ich dachte erst, es gibt jetzt ein Mittagessen ala Lunchpaket: so mit gebratenem Hähnchenschenkel, gekochtem Ei, einer Banane und ner Flasche Wasser! Stattdessen sind wir in einem schwimmenden Restaurant gelandet und die haben gut aufgetischt:



Ich denke die Menge war wieder für 4 Erwachsene gedacht, weil danach war ich echt gut voll! Und das ohne nachbestellen zu müssen >_< 


Und jetzt eine kleine Frage aus eurer Jugend: Wie lautet die 3. Schwimmregel beim Seepferdchen? Richtig, ich gehe nicht mit vollen Magen ins Wasser! Der Guide hat aber schon wieder großspurig angekündigt wann die Abfahrtszeit ist: nämlich inner Stunde!!


Also hoffentlich liest die Wasserwacht nicht mit und schnell rein ins Wasser >_< 





Und ich kann euch sagen, das war mal ein Wässerchen! Würde so 30 Grad aufwärts schätzen. Total klar. Einfach mega. 





Die Stunde ging natürlich sau schnell rum und wir mussten wieder zum Ausgangspunkt zurück fahren. Alles in allem das Beste was wir bisher gemacht haben. Man kann sogar auf dem See dort neben dem Restaurant übernachten, aber das müssen wir uns wohl fürs nächste Mal aufheben. 


Und jetzt stellt euch vor, wir hätten es so erwischt wie die Spanier, die gestern auf diesem Trip waren und die ich abends ausgefragt habe:

  • waren schon auf der Fahrt zum ersten Stopp durchgeweicht, weils geregnet hat
  • Und dann natürlich alle gefroren
  • Haben sich ab dann mit so Plastik-Regencapes geschützt
  • Usw.


Da kannst echt sagen: Jeder wie ers verdient! Hätte der Schiri im Viertelfinale halt des Handspiel vom Cucurella pfeifen müssen…

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