Donnerstag, 12. Mai 2022

Tag 5: Inca, Fornalutx

Der Schlafrhythmus verschiebt sich so langsam Richtung Urlaubsmodus. Die Kinder sind mittlerweile bis 10a wach und anstatt bis ummer 7a schlafen sie etz wenigstens bis 8a! 

Auch die Temperaturen passen so langsam. Man kann jetzt abends ohne Probleme draußen sitzen und tagsüber muss sich ah nimmer überwinden nein Pool zu springen. Endlich hab ich mei 30 Grad!

Heute war Markt in Inca. Das Städtchen war ganz schön voll und ich musste sogar auf spanisch einparken, weil die Lücken so eng waren. Falls es jemand noch net kennt: Man setzt solange zurück, bis das Auto hinter einem leicht wackelt. Dann das selbe Spiel mit dem Auto das vor einem steht. Durch dieses Angebumse arbeitet man sich Schritt für Schritt in die Parklücke. Für uns Deutsche unbegreiflich, aber in den südlichen Ländern musst du so einparken um net aufzufallen!

Auf dem Markt selbst wars dann mal so mal so: Mit Kindern net so der Brüller. Verkauft wurde ja jeder Schrott: Töpfe, Geldbeutel, sämtliche Klamotten, Küchenutensilien, Schmuck, Obst, Gemüse, Schuhe, Öfen, Gartenstühle, Heckenscheren, Armbänder usw. Also an Haufen Ramsch wennst mich frägst. 

Zum Glück gabs wenigstens einen ordentlichen Stand und der hatte Wurstwaren im Verkauf. Natürlich durfte man die leckeren Salami, Schinken, Käse und Oliven auch kosten. Das war dann auch das einzige was wir auf dem Markt gekauft haben.


Nachdem die Kinder danach ziemlich durch waren, gabs Mittag am Häuschen Spaghetti und 2-3 Stunden Poolspaß. Also ohne Pool würde der Urlaub net funktionieren. Der is ja sowas von essentiell für die Kinder und somit für unsere Nerven, Wahnsinn!


Auf 4a rum haben wir dann unser Zeug gepackt und sind nach Fornalutx gefahren. Ein wirklich malerisches Dorf im Gebirge und bisher das schönste auf unserer Reise. Enge Gassen, schöne Steinmauern und alles top gepflegt! Die haben dort eine Treppe, die gehört eigentlich auf jeden mallorquinischen Reiseführer als Titelbild (natürlich ohne die Klößköpf die sich hier eingeschlichen haben >_<).





Das Dorf liegt mitten in der Serra de Tramuntana, der Gebirgskette von Mallorca. Einen Eindruck vermittelt das erste Bild. Auf dem zweiten Bild haben wir von einem Aussichtspunkt aus den Hafen von Soller fotografiert. Ihr erinnert euch: Das wäre die Hafenstadt gewesen, die man noch hätte besuchen können, wenn man die 17:15 Uhr Rückfahrt gebucht hätte >_<



Auf dem Heimweg hab ich mir im Mallorca Fashion Outlet noch paar neue Flip Flops gegönnt, nachdem die Valentina sie gestern ins Meer geschleppt hat und sie durch den harten Wellengang zu Grunde gerichtet wurden. Das war dann schon das zweite paar Flip Flops das durch die Fluten ins Jenseits befördert wurde. Zur Erinnerung, das erste Paar starb eines tapferen Todes im Abicher Baggerloch einen Tag nach meiner Weltreise...

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