Heute standen Affen, Reisfelder und Feuertanz auf dem Programm. Und dazu mega lange Fußwege (ungeplant)! Mein Handy zeigt heut 20000 Schritte. Vielleicht hab ich paar mehr als der Rest der Familie, weil ich nach dem Mittagessen den Reiseführer im Restaurant liegen gelassen habe :-)
Valentina hat aber auch voll durchgezogen und die Michelle war ab und zu mal auf die Schultern. Also krasse Leistung!
Sollte wohl klar sejn dass es garnicht unser Ziel so viel wie möglich zu laufen heute, aber es hat sich so ergeben:
Nachdem wir hier auf unserer schönen offenen Terrasse gefrühstückt haben (was etwas länger gedauert hat, weil wir eine zweite Runde von diesen frittierten Bananendingsbums bestellt haben), sind wir in Richtung Affenwald aufgebrochen. Mit dem Plan, dass wir nach dem Affenwald wieder zurück gehen, kurze Pause zu Hause einlegen dann wieder losziehen.
Haha! Heimgekommen sind wir aber erst wieder um 22 Uhr, weil unser Hotel einfach etwas _zu_ abseits liegt und sich die Haupt-Action immer 20 Minuten entfernt befindet. Auf der anderen Seite ist diese ruhige Lage echt geil, weil erstens hast nicht diesen wahnsinnig irren Verkehrslärm und zweitens hab ich gerade ein riesen Dschungelorchester während ich den Blog schriebe.
Insgesamt muss ich sagen dass dieses offene Wohnkonzept ziemlich geil ist. Aber du brauchst halt das richtige Klima dazu >_<
Also erste Station Affenwald. Dort leben mitten in der Stadt so semi-freie Affen. Sie sind jetzt zwar nicht eingezäunt und könnten locker verduften aber denna gfällts einfach wenn sie sich net um Futter kümmern müssen und ab und zu mal einem Touristen die Sonnenbrille oder das Handy klauen können. Wasserflaschen sind auch sehr beliebt. Die Fregger kriegen sogar den Verschluss auf und falls sie dazu zu doch blöd sein sollten, haben sie immer noch so spitze Zähne dass sie da einfach ein Loch reinbeißen.
Ich fands dort etz garnet so überlaufen wie alle sagen… richtig Ruhe finden kann man darin eh net, weil rings um den Wald Straßen führen und das Geknatter der Mopeds ist einfach überall zu hören.
Dann war scho kurz nach 12 und wir sind weitergelaufen, weil heimlaufen lohnt sich ja eh nicht. Diesmal gabs zur Abwechslung mal Mittagessen im Italiener. Kammer machen, geht so. Ist halt preislich nicht so optimal, aber die Kinder sollen sich wenigstens einmal am Tag sattessen.
Der nächste Stop waren dann die Reisfelder. Und das, muss ich jetzt sagen, ist richtig krass: ich habe es ja schon 100 mal vorher gelesen und es haben auch mehrere Leute erzählt, aber so richtig glauben konnt ich es erst als wir reingelaufen sind:
Man verlässt die absolut kranke Hauptstraße durch eine Seitengasse nicht breiter als 60cm. Vorbei an einer 5m tiefen „Schlucht“. Dann geht man 200m unbefestigten Weg im Zickzack und plötzlich steht man in einer anderen Welt!
Kein Lärm mehr, kein (beton)bebautes Land nur noch Reisfelder, Palmen und paar Reisbauern. Soo krass, weil du 200m Luftlinie entfernt denkst du bist in Bangkok auf der Khao San Road.
Hier sind wir dann entlang geschlendert und nach 1km dann mehr oder weniger zufällig in so ne kleine Bar gekommen, in der man einfach total entspannt sitzen konnte.
Also für mich ganz klar eins der bisherigen Highlights, getrieben vor allem durch diesen unglaublichen Kontrast!
Als wir wieder im Chaos waren, wars 17 Uhr. An jeder Ecke wird man jetzt von den Tanzaufführungseintreibern angesprochen (die Tänze finden täglich statt) und weil wir eh heute dahin wollten, kam uns das diesmal genau Recht. 3 Tickets gekauft… nein, wir haben keinen verloren, zwei Kinder gehen mit einem Ticket durch… Showbeginn um 19:30 Uhr, „best place at seven“ also haben wir eigentlich noch Zeit für eine Massage. Aber schnell schnell geht hier garnix. Erstmal sind um die Uhrzeit alle Massagetempel ausgelastet und als wir dann doch einen ohne Wartezeit gefunden haben, war’s schon 18:30 Uhr.
Man unterschätzt einfach brutal den Verkehr, nicht nur auf der Straße sondern auch auf dem Gehweg. So ähnlich wie vorm Schlenkerla: da brauchst manchmal auch für 500m ne halbe Stunde (Gruß an die Sandkerwa).. Und es ist auf keinen Fall so dass wir zu geizig für ein Taxi wären. Es bringt schlicht und einfach nichts! Du läufst quasi neben den Autos her. Maximal Rollertaxi würde helfen, aber das geht zu viert und 2-2 ist uns zu heiß. Vor allem ohne Kinderhelm.
Man muss allerdings dazusagen dass die Balinesen auch zu 5 auf dem Roller Platz finden, bzw. auch gerne mal ihren halben Hausstand durch die gegen kurven >_<
Ende vom Lied: keine Massage, dafür ordentlicher Sitzplatz im Feuertanztempel. Das war ne coole Vorstellung. Die 50-100 Darsteller singen sich so halb in Trance und nehmen sich zwischendurch sogar selbst auf die Schippe: „welcome to Bali, you need a taxi? Maybe tomorrow?“
Am Ende hampelt dann wirklich der balinesische Gaßbock durch die brennenden Kokosnüsse >_<







Tolles Land - wahnsinnige Flora und Fauna - das es Euch und den Kids dort gefällt kann ich total verstehen
AntwortenLöschenDie Toiletten sind auch nicht schlecht!!!
Weiter viel Spaß - hier hat es übrigens etwas abgekühlt - auch nicht schlecht